MRV Stützpunkt Salzgitter
MRV-Stützpunkt Salzgitter

 

Segelabteilung der Marinekameradschaft Salzgitter e.V.
MRV-Stützpunkt Salzgitter
Günther Asche
Osterriehe 2
38268 Lengede
Tel.: 05344/2272
Email: guenther.asche@t-online.de  

Segler der MK Salzgitter

Anfragen an die Segelabteilung sind an unseren MRV-Obmann zu richten.  

Die Kontaktdaten von Günther Asche finden Sie oben oder unter "Vorstand" !

Gerne können Sie Ihr Boot an unserem Steg festmachen.

s. Richtlinien Liegeplätze,  

Preise 1,50 Euro/Tag, bzw. 180,00 - 250,00  Euro/Saison.


 

Bahnkarte Salzgittersee


 

Am 9. November 2016 wurde auf der MRV-Mitgliederversammlung beschlossen:

Den MRV Wanderpokal wird für dieses Jahr nicht vergeben

 

 

Richtlinie für den Erwerb, die Vergabe und Nutzung von Liegeplätzen an der Steganlage

der Marinekameradschaft Salzgitter e.V.

1. Antragsberechtigte

Zum Erwerb eines Liegeplatzes an der Steganlage der Marinekameradschaft Salzgitter e.V.(nachfolgend MK genannt) sind berechtigt:

•Jedes Mitglied das aktiv den Segelsport betreiben will,

• Mitglieder der Jugendabteilung (Marine-Jugend) gemäß den ergänzenden Sonderregelnin Ziff. 4 dieser Richtlinie,

• Gastlieger gemäß den ergänzenden Sonderregeln in Ziff. 5 dieser Richtlinie.

 

2. Antrags- und Vergabeverfahren

Anträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Die Liegeplätze werden in der Reihenfolgeder Antragseingänge vergeben.  

Die Vergabe erfolgt durch den Hafenmeister, in Absprache mitdem Vorstand.Mit der Zuweisung eines Liegeplatzes wird dem Antragssteller eine Ausfertigung dieserRichtlinie und der Gebührenordnung (in der jeweils gültigen Fassung) ausgehändigt, deren Rechtsverbindlichkeit er damit anerkennt.

 

3. Antragsgegenstand und Nutzungsrechte  

Es wird der Anspruch erworben, ein eigenes Boot auf dem zugewiesenen Liegeplatz an derSteganlage der MK festzumachen. Es wird unterschieden nach Dauerliegeplätzen undSaisonliegeplätzen.

3.1. Dauer-Liegeplätze  

werden nur an Mitglieder der MK vergeben. Sie berechtigen den Inhaber zur dauerhaften Nutzung des einmal zugewiesenen Liegeplatzes, es sei denn, eineNeuverteilung der Liegeplätze wird aus besonderen Gründen erforderlich.

3.1.1 Für den Erwerb eines Dauer-Liegeplatzes

ist ein einmaliger verlorener Investitionszuschuss, gemäß der Gebührenordnung (in der jeweils gültigen Fassung) zuzahlen.

3.1.2 Mit Beendigung der Mitgliedschaft

in der MK erlischt das Anrecht auf Erwerb und Nutzungeines Dauer-Liegeplatzes. Es besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Investitionszuschusses.

3.1.3 Beabsichtigt der Inhaber eines Dauer-Liegeplatzes,  

diesen nicht zu nutzen, so hat er denHafenmeister hierüber zum Beginn der Saison zu informieren. Das zu zahlende Jahresentgeltermäßigt sich auf den in der Gebührenordnung (in der jeweils gültigen Fassung)festgelegten Betrag. Erfolgt die Mitteilung nicht, so hat der Liegeplatzinhaber das volleJahresentgelt gemäß der Gebührenordnung zu entrichten.

3.1.4 Die MK ist berechtigt,  

nicht genutzte Dauer-Liegeplätze an MK-Mitglieder, die Marine-Jugend oder Gastlieger zu vergeben. Die hierfür vereinnahmten Entgelte werden nicht auf das vom Inhaber des Dauer-Liegeplatzes zu entrichtenden Jahresentgelts angerechnet.

3.2 Saison-Liegeplätze  

werden nur für eine Saison, d. h. von April bis Novembereines jeden Kalenderjahres oder einen kürzeren Zeitraum vergeben.Seite 2 von  

43.3 Die für Liegeplätze zu entrichtenden Entgelte richten sich nach der Gebührenordnung (inder jeweils gültigen Fassung) und sind im voraus zu entrichten.

3.4 Beabsichtigt ein Liegeplatzinhaber, ein größeres Boot anzuschaffen, das von den Abmaßenher nicht den unter Ziff. 6 (1) genannten Bestimmungen entspricht, ist er verpflichtet, beim Vorstand schriftlich einen neuen Liegeplatz zu beantragen. Erst wenn ihm vom Hafenmeisterein neuer, den Abmaßen des Bootes entsprechender Liegeplatz zugewiesen wird, darf das Boot an der Steganlage festgemacht werden.

4. Marine-Jugend

Für Jugendmitglieder unter 18 Jahren, die einen Liegeplatz für ein eigenes Boot nutzen wollen,gelten ergänzend zu den weiteren Bestimmungen dieser Richtlinien folgenden Sonderregelungen:

(1) Eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Nutzung einesLiegeplatzes auf dem Gelände oder an der Steganlage nach Maßgabe dieser Richtlinieist vorzulegen.

(2) Den Erziehungsberechtigten wird ein Schlüssel für das Gelände sowie eine Ausfertigungdieser Richtlinie übergeben. Für den Schlüssel ist eine Kaution gemäßGebührenordnung -in der jeweils gültigen Fassung- zu zahlen. Sie wird bei Rückgabedes Schlüssels erstattet.

(3) Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt auf demGelände der MK zu lassen. Sie haften für die von ihren Kindern verursachtenSachschäden aller Art.

(4) Liegeplätze an Land auf einer vom Hafenmeister zugewiesenen Fläche, werden von derMK kostenlos zur Verfügung gestellt.

(5) Wasserliegeplätze werden für jede Saison neu vom Hafenmeister vergeben. DasNutzungsentgelt beträgt 50% des in der Gebührenordnung –in der jeweils gültigenFassung- festgelegten Entgeltes für einen Saisonliegeplatz

5. Gastlieger

Von den MK-Mitgliedern oder der Marine-Jugend nicht belegte Liegeplätze kann der Vorstandan Gastlieger vermieten. Ergänzend zu den weiteren Bestimmungen dieser Richtlinie geltenfolgende Sonderregelungen:

(1) Dem Gastlieger wird ein Schlüssel für das Gelände sowie eine Ausfertigung dieserRichtlinien übergeben. Für den Schlüssel ist eine Kaution gemäß Gebührenordnung –inder jeweils gültigen Fassung- zu zahlen. Sie wird bei Rückgabe des Schlüssels erstattet.

(2) Liegeplätze werden zu Beginn jeder Saison (1.4. – 30.11.) vom Hafenmeister neuvergeben. Sie können für die ganze Saison oder einen im voraus festgelegten Zeitraumgemietet werden.

(3) Die Liegeplatzgebühr richtet sich nach der Gebührenordnung in ihrer jeweils gültigenFassung und ist im voraus für den gesamten Nutzungszeitraum zu entrichten.

Seite 3 von 46.

Allgemeine Bestimmungen

(1) Das Boot darf in seinen Abmaßen nicht breiter sein als der Abstand zwischen denFestmacherpfählen, sowie in der Länge über Alles nicht über die Pfähle und den Steghinausragen.

(2) Das Boot ist an der Steganlage seemännisch festzumachen und abzufendern.

(3) Eine Gefährdung der Boote in den benachbarten Liegeplätzen ist unter allen Umständen zu vermeiden.

(4) Aus den Booten dürfen keine Abwässer in den See geleitet werden.

(5) Am Ende der Saison sind die Begrenzungsleinen zu entfernen.

(6) Die Steganlage ist sauber zu halten und vor Beschädigungen zu schützen.

(7) Die Anweisungen des Hafenmeisters sind zu beachten.

7. Besondere Pflichten

Jeder Liegeplatzinhaber und Segler bestätigt mit dem Erwerb, der Anmietung und Nutzungeines Liegeplatzes, zum Führen eines Segelbootes berechtigt zu sein und verpflichtet sich:

(1) für Schäden, gleich welcher Art, die von ihm oder seinem Boot verursacht werden aufzukommen und eine ausreichende Haftpflichtversicherung für sich und sein Bootabzuschließen,

(2) die Seeordnung der Stadt Salzgitter, in ihrer jeweils gültigen Fassung zu beachten,

(3) die Bestimmungen dieser Richtlinie einzuhalten

.8. Haftungsausschluss

Die Marinekameradschaft Salzgitter e.V. übernimmt keinerlei Haftung für Personen – und/oderSachschäden, die Liegeplatzinhabern oder Seglern durch die Nutzung des Geländes, derSteganlage oder durch Dritte entstehen.

9. Kündigung des Liegeplatzes

9.1 Die Vergabe von Dauer-Liegeplätzen erfolgt grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung.

9.2 Der Inhaber eines Dauer-Liegeplatz ist berechtigt, den Liegeplatz bis zum 31.12. einesjeden Kalenderjahres zu kündigen. Die Kündigung muss schriftlich an den Vorstand der MKgerichtet werden.

9.3 Die Nutzung von Saison-Liegeplätzen bedarf keiner besonderen Kündigung. Der Anspruchauf Nutzung entfällt automatisch am Ende einer Saison, bzw. nach Ablauf des vereinbartenNutzungszeitraumes.

9.4 Die MK ist zur außerordentlichen -ohne Einhaltung von Fristen- Kündigung des Liegeplatzesberechtigt, wenn

(1) die gemäß Gebührenordnung (in der jeweils gültigen Fassung) fälligen Jahresentgelte,auch nach angemessener Nachfrist, nicht entrichtet wurden oderSeite 4 von 4

(2) bei fortgesetzten Verstößen des Liegeplatz-Inhabers gegen eine oder mehrerBestimmungen dieser Richtlinie.

10. Schlussbestimmung

Diese Richtlinie wurde am 9. Juni 2004 vom Vorstand der Marinekameradschaft Salzgitter e.V.beschlossen.

Sie ersetzt mit sofortiger Wirkung die Richtlinie in der Fassung vom 13.1.1985.

Der Verein

MARINE-REGATTA-VEREIN

IM DEUTSCHEN MARINEBUND E.V. (MRV)

ist am 15.November 1972 unter Nummer 2281 in das

hiesigeVereinsregister eingetragen worden.

Kiel, den15. November 1972

DasAmtsgericht, Abteilung 5

Rechtspfleger

SATZUNG DES MARINE-REGATTAVEREINS

IM DEUTSCHEN MARINEBUNDE.V. (MRV)

Siegel

NachstehendeSatzung wurde nach Überarbeitung und

Verabschiedungdurch die Mitgliederversammlung 1999 in

Rostock indas Vereinsregister des Amtsgerichts Kiel unter

der Nummer2281 am 25.11.1999 eingetragen.

DeutscherMarinebund e.V.

Börsenstraße19

26382Wilhelmshaven

Telefon(0 44 21) 18 06 00

Telefax(0 44 21) 18 06 06

INHALTSVERZEICHNISSeite

Präambel.................... 3

§1 Name,Sitz und Stander ........... 3

§2Allgemeine Grundsätze 3

§3 Zweckund Aufgaben........ ....... 3

§4Stützpunkte......................... 4

§5Mitglieder.................................. 4

§6 Erwerbder Mitgliedschaft............. 5

§7Beendigung der Mitgliedschaft 5

§ 8Rechte und Pflichten....................................... 6

§ 9Beitrag .................................................................. 6

§ 10Organe des MRV.................................................... 7

§ 11Vorstand............................................................... 7

§ 12Beisitzer ............................................................... 8

§ 13Mitgliederversammlung.......................................... 8

§ 14Einberufung und Beschlussfähigkeit...................... 9

§ 15Leitung, Abstimmung und Protokoll 9

§ 16Zuständigkeit ..................................................... 9

§ 17Besondere Stimmenverhältnisse............................ 10

§ 18Geschäftsjahr, Abschluss, Jahresbericht 10

§ 19Rechnungsprüfung................................................ 10

§ 20Schlichtung ......................................................... 10

§ 21Auflösung .............................................................. 11

§ 22Verkündungsorgan................................................. 11

§ 23Schlussbestimmung ............................................. 11

Präambel

DerMarine-Regatta-Verein wurde erstmalig im Jahre 1887

gegründetund am 04. Mai 1972 wiedergegründet.

Am 15.November 1972 ist er unter der Nr. 2281 in das

Vereinsregisterdes Amtsgerichts Kiel eingetragen worden.

§ 1 Name, Sitz und Stander

DerVerein führt den Namen: Marine-Regatta-Verein im

DeutschenMarinebund e.V. (MRV).

Der MRVhat seinen Sitz in Kiel.

DerStander zeigt in der Mitte von zwei gegenüberliegenden

schwarz/weißenFeldern einen schwarzen unklaren

Anker aufweißem Grund, umrandet von einem schwarz

eingefasstenroten Kreis.

§ 2 Allgemeine Grundsätze

Der MRVbekennt sich zu der im Grundgesetz der Bundesrepublik

Deutschlandverankerten Staatsform.

SeinDachverband ist der Deutsche Marinebund e.V. (DMB).

Darüberhinaus ist er Mitglied des Deutschen Seglerverbandes

(DSV) unddes Deutschen Motoryachtverbandes

(DMYV).

§ 3 Zweck und Aufgaben

Der MRVdient der Ausübung und Förderung des nichtberuflichen

Yachtsportes,insbesondere des Fahrten-,

Regatta-und Jugendsportes. Er will die Zusammenarbeit

auf demGebiet des Wassersportes festigen und bei der

Jugendfür den maritimen Seefahrtgedanken werben.

Der MRVverfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Zwecke imSinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte

Zwecke"der Abgabenordnung.

DerVerein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster

Linieeigenwirtschaftliche Zwecke.

Mitteldes Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke

verwendetwerden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen

ausMitteln des Vereins.

Es darfkeine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des

Vereinsfremd sind, oder durch eine unverhältnismäßig

hoheVergütung begünstigt werden.

Mitgliedschaftüber.

FörderndeMitglieder können Personen oder Personenvereinigungen

werden,die die Arbeit des Vereins durch einen

Beitragunterstützen, im übrigen aber von den Rechten

undPflichten eines Mitgliedes frei sein wollen.

Ehrenmitgliederwerden in Abstimmung mit den Beisitzern

vomVorstand ernannt. Von der Beitragspflicht im MRV sind

siebefreit.

§ 4 Stützpunkte

Der MRVist in Stützpunkte gegliedert. Die Stützpunkte

sindunabhängig in ihrer Geschäftsführung. Die

Stützpunktewerden durch Stützpunktleiter geführt. Diese

werden inden einzelnen Stützpunkten gewählt. Ihre

Satzungendürfen nicht zur MRV-Satzung in

Widerspruchstehen. In Zweifelsfällen gilt die Regelung

des MRV.

NeueStützpunkte werden auf Antrag durch den MRVVorstand

zugelassen.Einzelheiten regelt eine Richtlinie

über dieBildung von Stützpunkten.

DerMRV-Vorstand beruft bei Bedarf eine Stützpunktleitertagung

ein.Stützpunkte sind entweder Teil einer örtlichen

Gliederungoder sind selbst eine örtliche Gliederung des

DMB.

§ 5 Mitglieder

DerVerein setzt sich zusammen aus:

-ordentlichen Mitgliedern

-Jugendmitgliedern

-fördernden Mitgliedern

-Ehrenmitgliedern.

OrdentlicheMitglieder können alle Personen werden, die

derSeefahrt und dem maritimen Gedanken nahestehen,

sowiejuristische Personen des privaten und öffentlichen

Rechts,die die Ziele des MRV fördern wollen. Ordentliche

Mitglieder(natürliche Personen) müssen das 18. Lebensjahr

vollendethaben.

Wer das27. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann

Jugendmitgliedwerden. Die Jugendmitgliedschaft geht im

Regelfallmit Vollendung des 18. Lebensjahres, spätestens

mitVollendung des 27. Lebensjahres in die ordentliche

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

ZumErwerb der Mitgliedschaft ist eine schriftliche Erklärung

desBeitritts erforderlich. Sie ist von dem

Beitretendenzu unterschreiben.

In derBeitrittserklärung muss sich der Beitretende ohne

Einschränkungverpflichten, die Bestimmungen der

Satzunganzuerkennen.

Mit derAufnahme/Übernahme ordentlicher Mitglieder in

einenStützpunkt werden zugleich die Mitgliedschaften im

MRV undDMB erworben.

DieMitgliedschaft im MRV als Einzelmitglied ohne Zugehörigkeit

zu einemStützpunkt (Einzelfahrer) ist nur im

Ausnahmefallmöglich. Ausnahmegenehmigungen können

aufschriftlichen Antrag durch den Vorstand

ausgesprochenwerden.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

DieMitgliedschaft endet durch eigene Kündigung, den Tod

oder denAusschluss eines Mitgliedes aus einem Stützpunkt

bzw. demMRV.

Kündigtein Mitglied die DMB-Mitgliedschaft, ist damit

gleichzeitigdie Kündigung der Mitgliedschaft im MRV und

imStützpunkt verbunden.

EinMitglied kann nur zum Schluss eines Geschäftsjahres

kündigen.Die Kündigung muss spätestens am 30.

Septemberdes Geschäftsjahres durch eingeschriebenen

Briefgegenüber dem Stützpunkt, ggf. dem Vorstand des

MRVerklärt worden sein.

Diefristgerechte Abgabe beim zuständigen Stützpunktleiter,

ggf. beimVorstand ist zur Fristwahrung ausreichend.

Stirbtein Mitglied, so gilt es mit Ende des Sterbemonats

alsausgeschieden.

Mitgliederkönnen aus wichtigen Gründen ausgeschlossen

werden.Wichtige Gründe sind insbesondere, wenn das

Mitglieddem Zweck oder dem Ansehen des MRV grob

zuwiderhandeltoder durch sein Verhalten die Satzung grob

verletzt,Beitragsrückstände oder Nichterfüllung sonstiger

Verpflichtungen,wenn diese trotz zweimaliger Mahnung für

mehr alsein halbes Jahr nicht bezahlt oder erfüllt wurden.

Über denAusschluss entscheidet der Vorstand. Das Mitglied

ist vondem Ausschluss unverzüglich durch Einschreiben

zuunterrichten.

Gegen denAusschluss kann das ausgeschlossene

Mitgliedinnerhalb von vier Wochen, vom Tag der

Zustellungab gerechnet, die Entscheidung der nächsten

Mitgliederversammlungdes Stützpunktes ggf. des MRV

verlangen.Es kann die Begründung dieser

Mitgliederversammlungpersönlich vortragen.

Nacherfolgtem Ausschluss ist eine Wiederaufnahme nur

dannmöglich, wenn die Ausschlussgründe nicht mehr bestehen

und derMRV-Vorstand der Wiederaufnahme zustimmt.

Mitglieder,die aus dem MRV ausgeschieden sind,

habenkeine Ansprüche an das Vermögen des MRV. Die

Mitgliedskarteist zurückzugeben. Alle bestehenden Verpflichtungen

werden imFalle des Austrittes oder des

Ausschlussessofort fällig, als Fälligkeitstag gilt spätestens

der Tagdes Ausscheidens.

Jugendmitgliederentrichten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

und vom18. Lebensjahr bis zum Ausbildungsende,

längstensbis zum vollendeten 27. Lebensjahr, einen

Jugendbeitrag.

Beitragsanteile,die an andere Verbände abzuführen sind,

unterliegennicht der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.

DerBeitrag fördernder Mitglieder wird vom Vorstand festgesetzt.

DerVorstand kann im Einzelfall auf Antrag Ermäßigung,

Erlassoder Stundung gewähren.

EtwaigeGewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke

verwendetwerden.

Beiträgewerden bei Beendigung der Mitgliedschaft nicht

erstattet.Stützpunkte können für die Erledigung der

satzungsgemäßenZwecke Zuschläge zum Beitrag erheben.

§ 10 Organe des MRV

Organedes MRV sind:

-Mitgliederversammlung

-Vorstand

§ 8 Rechte und Pflichten

Stimmrechthaben ordentliche und Ehrenmitglieder.

JuristischePersonen werden durch einen Bevollmächtigten

vertretenund haben eine Stimme.

Jugendmitgliederhaben ab dem vollendeten 18. Lebensjahr

Stimmrecht,sofern sie den vollen Beitrag entrichten.

Vorstandsmitglieder,auch Beisitzer, können nur

ordentlichegeschäftsfähige Mitglieder werden, die

natürlichePersonen sind.

§ 9 Beitrag

DieMitglieder haben Beiträge an den MRV zu entrichten,

überderen Höhe die Mitgliederversammlung entscheidet.

§11 Vorstand

DerVorstand des MRV besteht aus:

-Vorsitzender

-stellvertretender Vorsitzender

-Schatzmeister

-Schriftführer.

DieMitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von jeweils

zweiJahren von der Mitgliederversammlung gewählt,

imWechsel der Vorsitzende und der Schatzmeister in den

Jahrenmit einer geraden Endziffer, der stellvertretende

Vorsitzendeund der Schriftführer in den Jahren mit einer

ungeradenEndziffer.

Beivorzeitigem Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem

Vorstandmuss der Vorstand ein ordentliches Mitglied bis zur

nächstenMitgliederversammlung in den Vorstand berufen.

Je zweiVorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt

im Sinnedes BGB.

ZurSicherung und Durchführung satzungsgemäßer Ziele

undAufgaben kann der Vorstand Ausschüsse und einen

Jugendwartberufen.

DerVorstand gibt sich hinsichtlich des Organisationsablaufes

eineGeschäftsordnung.

DerVorstand fasst alle Beschlüsse mit einfacher

Stimmenmehrheit,bei Stimmengleichheit entscheidet die

Stimmedes Vorsitzenden.

§12 Beisitzer

Von derMitgliederversammlung werden für die Dauer von

zweiJahren drei Beisitzer gewählt. Den Beisitzern obliegt

dieBeratung des Vorstandes und die Behandlung von

Beschwerdesachen.Der Vorstand kann ihnen weitere Aufgaben

zuweisen.

§ 13 Mitgliederversammlung

DieMitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins.

In derMitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte

Mitgliedeine Stimme.

An derTeilnahme verhinderte ordentliche Mitglieder können

teilnehmendenordentlichen Mitgliedern schriftlich eine

ungebundeneStimmvollmacht erteilen. Es können jedoch

auf einordentliches Mitglied nicht mehr als 14 Stimmvollmachten

übertragenwerden. Die ordentliche Mitgliederversammlung

istspätestens bis 30. September eines jeden

Jahresdurchzuführen.

AußerordentlicheMitgliederversammlungen werden einberufen,

wenn esdas Interesse des MRV erfordert. Sie sind

einzuberufenauf Verlangen von 1/5 der stimmberechtigten

Mitgliederin einer von ihnen unterschriebenen Eingabe an

denVorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe.

Es istanzustreben, dass sie innerhalb von zehn Wochen

nachEingang der Eingabe durchgeführt werden.

AußerordentlicheMitgliederversammlungen sind ohne

Verzugspätestens bis zum Ablauf des zweiten auf die

Eingabefolgenden Monats einzuberufen, wenn der Antrag

aufAuflösung gestellt wird.

§ 14 Einberufung und Beschlussfähigkeit

OrdentlicheMitgliederversammlungen werden durch den

Vorstandim Verkündungsorgan des MRV oder durch eine

schriftlicheEinladung an alle Mitglieder mindestens drei

Monatevor dem angesetzten Termin unter Angabe des

Ortes,der Zeit und der Tagesordnung einberufen. Für

außerordentlicheMitgliederversammlungen gilt Satz 1 entsprechend;

esentfällt jedoch die Einberufungsfrist von drei

Monaten.

Anträgefür die ordentliche Mitgliederversammlung müssen

demVorstand zehn Wochen vorher schriftlich vorliegen.

Jede nachder Satzung einberufene Mitgliederversammlung

istbeschlussfähig.

§ 15 Leitung, Abstimmung und Protokoll

DerVorsitzende oder bei seiner Abwesenheit der stellvertretende

Vorsitzendeleitet die Mitgliederversammlung.

AufAntrag eines teilnehmenden Mitgliedes muss geheim

abgestimmtwerden.

AlleBeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit

gefasst,soweit die Satzung nichts Anderes vorschreibt.

DerSchriftführer sorgt für die Protokollführung.

DasProtokoll wird von dem Versammlungsleiter und dem

Protokollführerunterschrieben. Eine Kurzfassung wird im

Verkündungsorgandes MRV veröffentlicht.

§16 Zuständigkeit

DieMitgliederversammlung ist zuständig für:

-Entgegennahme des Jahresberichtes

-Genehmigung der Rechnungslegung für das

Berichtsjahr

-Entlastung des Vorstandes

- Wahlder Vorstandsmitglieder

- Wahlder Beisitzer

-Abberufung von Vorstandsmitgliedern

-Festsetzung der Beiträge

-Genehmigung von Gemeinschaftsleistungen der

Mitglieder

Festsetzungdes Höchstbetrages für die Aufnahme von

Fremdmitteln

Änderungder Satzung

Auflösungdes MRV und Wahl der Liquidatoren

Entscheidungüber ordnungsgemäß vorgelegte Anträge

Jedestreitende Partei benennt zwei Mitglieder. Diese

wähleneinen unparteiischen Vorsitzenden als fünftes

Mitglied.Dieser muss nicht Mitglied des MRV sein.

DieEntscheidungen des Schlichtungsausschusses sind

endgültigund bindend.

§ 17 Besondere Stimmenverhältnisse

Beschlüsseder Mitgliederversammlung über die

Änderungder Satzung bedürfen einer Stimmenmehrheit

von 3/4der erschienenen und vertretenen Mitglieder.

Vorstandsmitgliederkönnen nur abberufen werden, wenn

mindestens20% aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend

odervertreten sind. Die Auflösung ist nur mit

Zustimmungvon mindestens 50% aller

stimmberechtigtenMitglieder möglich.

§ 21 Auflösung

BeiAuflösung des MRV oder Wegfall seines

satzungsgemäßenZweckes fällt das Vermögen des MRV

demSozialwerk im Deutschen Marinebund e. V. zu.

Diesesdarf es nur unmittelbar und ausschließlich für

gemeinnützigeZwecke verwenden.

Dieordnungsgemäße Liquidation des Vereins obliegt

demzuletzt amtierenden Vorstand oder den von der

Mitgliederversammlunggewählten Liquidatoren. Das

Vermögender Stützpunkte ist nicht Bestandteil des MRVVermögens.

§ 18 Geschäftsjahr, Abschluss, Jahresbericht

DasGeschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

ZumSchiuss eines Kalenderjahres hat der Vorstand

einenJahresbericht aufzustellen.

DerSchatzmeister hat die Vermögensverhältnisse

des Vereinszu erläutern.

§ 22 Verkündungsorgan

DasVerkündungsorgan des MRV ist die

Verbandszeitschriftdes DMB. Sie wird allen Mitgliedern,

ausgenommenJugendmitgliedern mit Jugendbeitrag,

zugestellt.

§ 19 Rechnungsprüfung

DasRechnungs- und Belegwesen des MRV wird durch

dieKassenprüfer des DMB e.V. geprüft.

Es bleibtder Mitgliederversammlung überlassen, auf

Antrag imEinzelfall andere Prüfer zu bestimmen.

DieKassenprüfer legen ihren schriftlichen Bericht der

nächstenMitgliederversammlung vor.

§ 20 Schlichtung

ZurSchlichtung von persönlichen Streitigkeiten und

Ehrenfragenzwischen Stützpunkten oder Mitgliedern des

MRV, dieaus dem MRV-Verhältnis entstanden sind, wird

imBedarfsfall ein Schlichtungsausschuss gebildet.

§ 23 Schlussbestimmung

DerVorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen

einzuleitenund durchzuführen, die das zuständige

Amtsgerichthinsichtlich der Eintragung in das

Vereinsregisterund die zuständige Finanzbehörde

hinsichtlichder Gemeinnützigkeit vorschreiben.

DieseSatzung trat mit Wirkung vom 04. Mai 1972 in

Kraft.Sie wurde von der ordentlichen

Mitgliederversammlungam 29. Mai 1999 neugefasst und

beschlossen.

NorbertBallhorn

stv.Vorsitzender

Karin Voß

Schriftführer

 

 

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